Holly (Spitzname Frau Kontroletti), mittlerweile drei Jahre alt, hat mich mit ihrem ausgeprägten Kontrollverhalten schon fast an den Rand des Wahnsinns gebracht. Es gibt Seiten, die machen sie echt liebenswert und dann ist da noch ihre andere Seite…Wir entschieden uns, dass Holly das Dogwalker – Hunde-Internat besuchen sollte.

Soviel vorab: Das Hunde-Internat hat sich schon jetzt gelohnt. Dank Herrn Kausens Hilfe und Unterstützung sind wir heute schon ein ziemlich gutes Team.

HOLLY – CHARMANTER „PROBLEMHUND“

Aber lassen wir Holly selbst erzählen: Alleine zuhause bleiben… wo kommen wir denn da hin?! Frauchen kommt nie im Leben draußen alleine zurecht, also Bellen was das Zeug hält und an der Tür kratzen. Vor lauter Streß, aber auch Wut passiert es dann auch mal, daß ich pinkle und Kot absetze.

Mit uns leben auch noch zwei Katzen im Haushalt. Ein Kater, der ist echt tough, mit dem hab ich auch kein Problem und eine Katze, die ist so ängstlich und schüchtern, die kann ich leider nicht in der Nähe meines Frauchens dulden.Dann liege ich auch immer gerne an der Eingangstür und melde, wenn sich im Hausgang was bewegt…

Und dann hab ich da noch so eine Leidenschaft: JAGEN… Und kleine ängstliche Hunde mobben…

MEINE LETZE HOFFNUNG –
DAS DOGWALKER HUNDEINTERNAT

Mit zehn Wochen ist Holly bei uns eingezogen, drei Tage später waren wir in der Welpenspielstunde. Über zwei Jahre bin ich regelmässig mit ihr in die Hundeschule gegangen, ich wollte diesmal einfach alles richtig machen. Und habe vieles falsch gemacht… Nach dem zweiten Hundetrainer bin ich irgendwann über das Hundeinternat gestolpert und beim stöbern im Internet auf der Dogwalker-Seite gelandet. Letzte Chance für mich und mein Hund…

Nach ein paar Einzelstunden und einem Hausbesuch wurde klar, wir beide sollten unseren Streßlevel senken…

Deshalb zog Holly im Juni für 10 Tage bei Herrn Kausen ein. Dort machte sie sich sehr gut… Die täglichen Telefonate haben mir sehr geholfen.

DOGWALKER HUNDE-INTERNAT – ES HILFT UNS TATSÄCHLICH

Sie hat auch jetzt bei uns zuhause einen festen Platz, auf dem sie auch wunderbar bleibt. Ich kann das Zimmer verlassen und sie bleibt dort. Manchmal steht sie doch auf und will hinterherkommen, dann kann man sie aber auch wieder auf ihren Platz schicken. Manchmal deutlicher, aber es geht.

Sie bellt nicht mehr, wenn sich im Treppenhaus was bewegt. (Sie liegt ja auch nicht mehr an der Tür!).

Allein die 10 Tage haben uns beiden schon sehr gut geholfen. Wir bleiben dran!… Der Streßlevel bei uns beiden ist schon deutlich gesunken!

Demnächst wird sie dann auch nochmal längere Zeit (4-6 Wochen) bei Herrn Kausen verweilen, damit sie auch noch lernt vor allem ängstliche Hunde nicht zu mobben.

Gerade am Wochenende hätte ich heulen können vor Glück. Ich ließ Holly beim Ausritt laufen… Ich rief sie zu mir und sie kam mit einer Freude zu mir gelaufen, die hatte sie vorher nie!

DANKE Herr Kausen!!!

Mit Ihrer Hilfe werden wir noch ein ziemlich gutes Team!

Natascha Stritter