Hallo, ich heiße Momo und bin eine 4 ½ jährige Schäferhund/Boxer –Mischlingshündin.

Ich kann sagen, dass meine ersten 4 Lebensjahre keine schönen Jahre waren. Als mich meine alte Familie mangels Zeitgründen abgeben wollte, kam ich unsozialisiert und unsicher in eine Familie, welche mir ein besseres und hundgerechteres Leben ermöglichen wollten.

Sie waren mir direkt symphatisch und ich wusste mich ihnen gegenüber zu Benehmen. Leider merkten sie schnell, dass ich mit anderen Menschen und Tieren nicht umzugehen wusste und sie am liebsten laut bellend und drohend aus meinem Dunstkreis zu vertreiben versuchte. Die ersten Spaziergänge waren daher für alle Stress pur. Meinem Herrchen wurde schnell klar, dass er mit mir einen Hund hat, den man nicht so leicht händeln kann. Da er von Beginn an keine Fehler bei der Erziehung machen wollte, entschied er sich dazu professionelle Hilfe zu suchen und landete nach Recherchen beim „Dogwalker“.

Ich kann nur „Sitz!“. Manchmal auch „Platz!“

Dieser lud uns direkt zur Erstanamnese zu sich nach Hause ein, um sich ein Bild von mir und meinem Herrchen zu machen. Als ich ihm dann gegenüberstand, war er mir aus irgendeinem Grund nicht unheimlich. Im Gegenteil, er strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus, welche mich schnell verstummen ließ. Mein Herrchen erzählte ihm von meiner Vergangenheit, von den Problemen die ich mache und wie er sich das künftige Leben mit mir vorstelle.

Da ich außer „Sitz!“ und „Platz!“ nichts weiter gelernt hatte, konnte ich ihm auch nicht mehr vorführen. Brauchte ich auch gar nicht, er sah mein Herrchen und mich an und sagte: „Das kriegen wir hin!“

Regelmäßiges Training hilft mir..!

Seit dem kommen wir regelmäßig zur Trainingsstunde, und mein Herrchen lernt in der Zeit wie man mich richtig führt. Das ist sowieso das Schönste. Ich muss gar nicht viel machen, eigentlich wird meist mein Herrchen trainiert. Zwischen den Trainingsstunden übt dann Herrchen konsequent mit mir so wie er es gezeigt bekommen hat. Gibt es mal Schwierigkeiten oder Unsicherheiten, kann er den „Dogwalker“ jederzeit anrufen und sich Rat und Tips holen. Und was soll ich sagen, ein halbes Jahr später kann ich mit meiner Familie durch eine Fußgängerzone laufen ohne auffällig zu werden. Menschen, welche mich vor einem halben Jahr erlebt haben, erkennen mich kaum wieder. Artgenossen verunsichern mich allerdings immer noch, wobei ich aber sagen muss, dass ich auch da schon ruhiger geworden bin.

Ich weiß, dass uns der „Dogwalker“ beim Rest auch noch beiseite stehen wird.

Vielen, vielen Dank für alles,
sagen Momo und Familie Schwenzfeier